Auch wenn die ETF´s billiger und einfacher zu handeln sind als aktiv gemanagte Fonds, gibt es viele Faktoren mit denen man noch mehr Geld und Zeit sparen kann. Ich zeig´s dir!
 
 
Gebühren
 
Gebühren die bei Fonds und Etf`s anfallen, können zum Teil richtige Renditekiller sein. Ich zeige dir, auf welche Gebühren du achten solltest.
Was gibt es den überhaupt für Gebühren?
 
 
Depotgebühren
 
Depotgebühren sind Kosten, die bei deinem Broker oder deiner Bank anfallen. Bei dieser Gebühr handelt es sich um einen Pauschalbetrag, den der Anleger jährlich oder vierteljährlich an die Bank bezahlen muss.
 
 
Gebühren beim Handel
 
Bei dem Handel mit Aktien oder Etf´s, aber auch anderen Anlageprodukten, gibt es einen sogenannten Spread. Der Spread ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Briefkurs ist das, was du bezahlen musst, wenn du eine Aktie kaufst und der Geldkurs ist der Kurs, den du bekommst, wenn du eine Aktie verkaufst. Der Spread sollte nicht zu hoch sein. Umso niedriger der Spread ist, umso liquider ist der Handel.
 
Bei ETF´s bezahlt man meist kein Ausgabeaufschlag, da der Kauf über die Börse und nicht über eine Bank läuft. Die Gesamtkostenquote wird mit dem englischen Begriff Total Expense Ratio (TER) angegeben. Die TER fasst sonstige Fixkosten zusammen.
 
 
Die TER umfasst folgende Kosten:
⦁ Fondsgeschäftsführung
⦁ Management
⦁ Wirtschaftsprüfung
⦁ Betriebskosten
 
 
Die Gesamtkostenquote (TER) gibt die jährlichen Kosten eines Fonds an, die zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen. Aber vollkommene Kostentransparenz ist jedoch nicht gegeben. Nämlich z.B. die Transaktionsgebühren oder die Depotgebühren werden meist nicht berücksichtigt. Deshalb dient die TER nur als Anhaltspunkt.
 
Um den richtigen ETF zu finden, muss man einige Dinge beachten.
 
Wie schon erwähnt, sollte man alle Gebühren genau im Auge behalten. Diese können sich mit der Zeit vermehren. Viele Anleger verzichten auf bis zu 70% des Endkapitals wegen zu hohen Gebühren, vor allem bei aktiv gemanagten Fonds. Wichtig ist, dass man die Depotkosten beachtet. Denn diese können sich auf mit der Zeit stark auf die Rendite auswirken.
 
 
Abbildung
 
 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie der ETF den Index abbildet. Denn einem ETF gelingt es selten, den Index genau gleich abzubilden. Dies ist fast unmöglich. Es entsteht meist ein so genannter Tracking Error. Das ist die Differenz zwischen der Performance des Indizes und dem ETF. Dieser Tracking Error sollte so gering wie möglich ausfallen. Anhand historischer Daten des ETF und des Indizes lässt sich sehr schön erkennen, wie gut der ETF den Index abbildet.
 
 
 
 
 
 
Welcher Index
 
 
Ebenfalls sehr wichtig ist die Entscheidung für einen Index. Also welchen Index möchtest du überhaupt nachbilden. Es gibt inzwischen schon sehr, sehr viele Indizes. Man kann schon wirklich fast alles abbilden. Als Anfänger sollte man nicht versuchen irgendeinen Index zu suchen, der besser ist, als alle anderen. Für den Vermögensaufbau tun es meiner Meinung nach ganz normale Indizes auch. Also sprich S&P500, DAX, MDAX, MSCI WORLD….
 
 
Steuern
 
 
Ein wichtiger Teil, den viele Privatanleger sehr oft nicht beachten, sind die Steuern. In Österreich bezahlt man auf Kapitalerträge 27,5% an Steuern. Man sollte sich informieren ob der Fonds schon gemeldet ist, oder ob du deine Erträge usw. dem Finanzamt mittels einer Steuererklärung melden musst. Bei Flatex wird bei allen ETF´s die Steuer automatisch durch den Broker abgezogen und bezahlt. Ich habe dazu beim Kundensupport nachgefragt. Dies erleichtert dir das Leben etwas.:)
 
Auf der Website „profitweb.at“ kann man sich ebenfalls nochmals zu dem Thema Steuern informieren.