Finanzmanagement im Hier und Jetzt

von | Mrz 3, 2019

In den letzten Abschnitten habe ich dir kurz und knackig erklärt, wie wichtig das richtige Mindset ist, denn nur mit dem richtigen Mindset wird es dir auch gelingen, deine Ziele zu erreichen! Neben dem Mindset ist es aber auch wichtig, sich Wissen anzueignen.

Da du dich auf meinem Blog befindest, wird es auch sicherlich dein Ziel sein, dein Geld gewinnbringend zu investieren. Doch bevor du ans Investieren denkst, musst du einen Überblick über deine Finanzen bekommen, denn diesen hast du bestimmt noch nicht.

Also lass uns gleich loslegen und dein Geld zu deinem Sklaven machen.

So wirst du Herr über dein Geld

Finanzmanagement im hier und jetzt

In der Einleitung habe ich geschrieben, dass wir dein Geld zu deinem Sklaven machen werden, aber warum? Wie komme ich auf so einen komischen Vergleich? Naja, ich sehe oft das sich die Leute von ihrem eigenen Geld kontrollieren lassen. Für mich ist es ganz offensichtlich, dass die meisten Menschen Sklaven ihres Geldes sind.

Wenn du dein Geld nicht kontrollierst, wird es dich kontrollieren und dich richtig hart für sich arbeiten lassen. Dies gilt es eben zu ändern. Mein Bauchgefühl sagt mir das ca. 90% der Menschen nicht einmal wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Vielleicht hast du das auch schon mal erlebt, dass du einen Blick auf dein Konto oder in deine Geldbörse geworfen hast und du dich gefragt hast, wo denn jetzt das Geld wieder hin ist? In der Zeit von Paypal, Kreditkarten und Onlineshopping ist es schwer geworden, sich das Geld wirklich einzuteilen. Es passiert schnell mal das man sein Geld für Dinge ausgibt, die man sich eigentlich gar nicht leisten kann.

Was kann ich mir eigentlich leisten?

Diese Frage geht mir des Öfteren durch den Kopf. Es ist ja quasi in unserer Gesellschaft normal geworden, sich für verschiedene Dinge einfach einen Kredit aufzunehmen. Die Vergabe von Konsumkrediten boomt ja regelrecht und vieles wird dadurch finanziert. Aber bedeutet das, dass wenn ich mir z.B. die Kreditrate für ein Auto leisten kann, mir das Auto auch wirklich leisten kann? Meiner Meinung nach ein ganz klares nein, denn ich benötige ganz offensichtlich Hilfe von außen, in diesem Fall die Bank, um mir das Auto kaufen zu können.

Es wird einem aber dennoch von verschiedenen Seiten eingeredet, dass dies nicht so ist und durch die ganzen Verpflichtungen, die man mit der Zeit anhäuft, kommen die Probleme. Wann hast du zum letzten Mal all deine Ein- und Ausgaben aufgeschrieben? Ich hoffe, dass du dies jeden Monat machst, aber ich weiß aus Erfahrung, dass du dies bestimmt nicht tust, ansonsten wüsstest du ja schon, wie man mit Geld umgeht und müsstest nicht meine Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Haushaltsbuch

Das Haushaltsbuch ist eines der mächtigsten Werkzeuge, wenn es um deine persönlichen Finanzen geht. Jede Aktiengesellschaft schreibt Quartalsberichte und Jahresabschlüsse und das nicht zum Spass, denn Teil dieser Berichte ist eben auch die Bilanz, in der die abschließende Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben, Vermögen und Schulden aufgelistet ist. Dies ist auch deine Aufgabe, nämlich die Gegenüberstellung deiner Ein- und Ausgaben mithilfe eines Haushaltsbuchs. Denk mal an irgendein Unternehmen, wie sollen sie positiv wirtschaften, wenn sie ihre Finanzen nicht im Blick haben? Das kann nicht funktionieren, genauso wenig wie es bei einer Privatperson funktioniert.

Du kannst so viel Geld verdienen, wie du willst, wenn du nicht weißt, wo du finanziell stehst dann wirst du immer den kürzeren ziehen und schlussendlich auf die Fresse fallen und zwar solange bis du es lernst. Also kenne deine Ein- und Ausgaben!

Wie verschaffe ich mir nun einen Überblick?

Es gibt verschiedene Apps oder online Programme, mit denen man seine Ein- und Ausgaben festhalten kann. Ich bin normalerweise jemand, der für alles eine App hat und vieles online macht, aber mein Haushaltsbuch wird sehr Oldschool mäßig geführt. Wie sieht so ein Haushaltsbuch aus? Man nehme ein Block oder Heft und macht Spalten für das Datum, Verwendungszweck und Betrag. Dies sieht dann circa so aus:

Dies ist nur ein Vorschlag, wie man es machen könnte, aber prinzipiell würde das Ausreichen um einen schönen Überblick zu bekommen. Du könntest noch jeweils berechnen, wie viel Prozent die verschieden Positionen ausmachen, also im Verhältnis zu den Einnahmen. Ich würde es aber nicht zu kompliziert machen. Eine Excel Tabelle kann hier auch sehr hilfreich sein, da man schon Fixkosten wie Miete, Netflix, Versicherung usw. einfach kopieren kann.

Noch ein kleiner Tipp meinerseits – nimm dir einfach vor dem Schlafen gehen ca. 5 min. zeit um den Tag zu reflektieren und die Ausgaben einzutragen. Komm anfangs nicht auf die Idee deine Ausgaben komplett runterzufahren, denn du wirst das langfristig nicht aushalten. Versuche stattdessen einfach normal weiter zu leben und täglich deine Ein- und Ausgaben zu notieren. Nach einem Monat wirfst du einen Blick darauf und wirst zum ersten Mal sehen, wohin dein Geld verschwunden ist.

 

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